Schimmelpilze in Innenräumen sind ein echtes Problem. Sie sind nicht nur ungesund für die Bewohner, sondern können auch die Bausubstanz beschädigen. Die möglichen Folgen können vielfältig sein:
Gesundheitliche Belastungen: Schimmel kann allergische Reaktionen, Atembeschwerden, Hautreizungen und weitere gesundheitliche Probleme auslösen. Einige Schimmelarten können außerdem giftige Stoffwechselprodukte, sogenannte Mykotoxine, bilden. Die können die Gesundheit zusätzlich beeinträchtigen.
Beeinträchtigung der Raumluft: Schimmelsporen und mikrobielle Bestandteile können die Luftqualität in Wohnräumen deutlich verschlechtern. Das kann unter anderem zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen oder einem allgemeinen Unwohlsein führen.
Atemwegsprobleme: Schimmelsporen können sich in der Luft verteilen und beim Einatmen eingeatmet werden. Besonders gefährdet sind Personen mit Asthma, Allergien oder bereits bestehenden Atemwegserkrankungen, da sich ihre Beschwerden verstärken können.
Schäden an der Bausubstanz: Schimmel kann Materialien wie Holz, Putz, Gipskarton, Tapeten oder Dämmstoffe angreifen. Wenn der Befall länger besteht, können auch bauliche Schäden entstehen. Dann sind aufwendige Sanierungsmaßnahmen nötig.
Unangenehme Gerüche: Wenn's schimmelt, stinkt es oft. Der kann sich in Möbeln, Textilien, Kleidung und anderen Sachen festsetzen.
Damit Schimmel keine Chance hat, müssen Feuchtigkeitsquellen frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Dazu gehört, dass man für gute Belüftung sorgt, undichte Stellen behebt und feuchte Oberflächen schnell trocknet. Wenn schon Schimmel da ist, muss man den fachgerecht entfernen. So kann man verhindern, dass sich der Schimmel weiter ausbreitet, und die Gesundheit gefährdet.